FDM · Additive Fertigung · Beratung und Umsetzung

Ich bleibe, bis der 3D-Druck bei Ihnen läuft.

Maschinenbauingenieur mit eigener Serienfertigung. Ich zeige Ihnen, welche Ihrer Bauteile sich rechnen, richte den Prozess ein und schule Ihr Team im fertigungsgerechten Konstruieren und Slicing — vor Ort in Ihrem Betrieb.

David Lengtat misst ein orangefarbenes 3D-gedrucktes Bauteil mit einem Messschieber
  • Herstellerneutral — ich verkaufe keine Drucker
  • Konstruktion in Ihrem CAD-System
  • Raum Nürnberg, Erlangen und Nordbayern
L01Ausgangslage

Kennen Sie das?

Sätze wie diese höre ich in fast jedem Gespräch. Selten fehlt es am Drucker — meist fehlen Zeit, ein klarer Ablauf und jemand, der beides zusammenbringt.

  • Wir haben einen Drucker gekauft. Bedienen kann ihn genau ein Kollege.
  • Wir wissen nicht, welche unserer Teile sich überhaupt lohnen.
  • Unsere gedruckten Teile brechen nach kurzer Zeit im Einsatz.
  • Die Vorrichtung vom Zulieferer kostet vierstellig und braucht sechs Wochen.
  • Für dieses Ersatzteil gibt es keinen Lieferanten mehr.
  • Niemand bei uns hat Zeit, sich in das Thema einzuarbeiten.
L02Leistungen

Vier Bausteine, einzeln oder zusammen

Die meisten Betriebe starten mit der Potenzialanalyse. Was danach kommt, entscheiden die Ergebnisse — nicht ein vorgefertigtes Paket.

Potenzialanalyse

Welche Ihrer Bauteile eignen sich für den 3D-Druck, und was bringt das konkret?

  • Sichtung Ihres Teilespektrums vor Ort
  • Kostenvergleich zur bestehenden Fertigung
  • Priorisierte Liste geeigneter Bauteile
  • Empfehlung: eigener Drucker oder Dienstleister

Prozessintegration

Vom Wildwuchs zum nachvollziehbaren Ablauf, den auch der Kollege in der Nachtschicht bedient.

  • Auswahl von Hardware und Materialien
  • Workflow vom CAD-Modell zum fertigen Teil
  • Eingerichtete und dokumentierte Slicer-Profile
  • Qualitätssicherung und Nachbearbeitung

Schulung

Damit das Wissen im Haus bleibt und nicht an einer Person hängt.

  • Fertigungsgerechtes Konstruieren für Konstrukteure
  • Slicing und Druckerbetrieb für Werkstatt und AV
  • An Ihren eigenen Bauteilen, nicht an Beispielteilen
  • Unterlagen und Teilnahmebescheinigung

Konstruktion

Wenn es schnell gehen muss, konstruiere ich das Bauteil selbst.

  • Umkonstruktion bestehender Teile für den Druck
  • Neukonstruktion von Vorrichtungen und Betriebsmitteln
  • PTC Creo, Fusion 360, Autodesk Inventor
  • Zeichnungsableitung nach DIN ISO
Paket

Nullserie

Vom Bauteil zur validierten Kleinserie, ohne Werkzeugkosten.

  1. Konstruktion Ich baue Ihr Teil für den Druck auf oder um.
  2. Musterteile Erste Teile gehen zu Ihnen und werden im echten Einsatz erprobt.
  3. Freigabe Änderungen fließen ein, bis das Teil passt und hält.
  4. Serie Die Kleinserie fertige ich selbst — oder übergebe Profile und Daten an Ihren Drucker.
L03Anwendungen

Wofür sich FDM im Betrieb rechnet

Der größte Nutzen steckt selten im Produkt selbst, sondern in allem drumherum: in Teilen, die Ihre Fertigung braucht, für die aber niemand Zeit oder Budget hat.

Vorrichtungen und Lehren

Aufnahmen, Bohr- und Prüflehren, Anschläge. Auf Ihr Bauteil zugeschnitten statt aus dem Katalog.

Greifer und Montagehilfen

Greiferfinger, Einlegehilfen, Werkstückträger. Leicht, und schnell geändert, wenn sich das Bauteil ändert.

Ersatzteile

Abgekündigte Kunststoffteile, Abdeckungen, Halter. Nachkonstruiert nach Muster, Bruchstück oder Zeichnung.

Prototypen und Funktionsmuster

Einbauproben und Funktionstests, bevor Werkzeug oder Frästeil bestellt werden.

Kleinserien

Stückzahlen, für die sich kein Spritzgusswerkzeug lohnt — siehe Paket Nullserie.

Betriebsmittel im Alltag

Schutzkappen, Sortiereinsätze, Halter für Scanner und Werkzeug. Kleine Teile, die sonst niemand konstruiert.

Nicht jedes Teil gehört in den Drucker. Hohe Dauertemperaturen, enge Passungen ohne Nacharbeit oder große Stückzahlen sind oft konventionell besser aufgehoben. Das sage ich Ihnen, bevor Sie Geld ausgeben.

L04Ablauf

Wie eine Zusammenarbeit beginnt

Schritt

Erstgespräch

30 Minuten am Telefon oder per Video. Sie schildern die Situation, ich sage Ihnen ehrlich, ob sich der Aufwand für Sie lohnt. Kostenfrei und ohne Folgeverpflichtung.

Schritt

Analyse vor Ort

Ein bis zwei Tage in Ihrem Betrieb. Ich sehe mir Bauteile, Fertigung und vorhandene Technik an. Sie erhalten eine schriftliche Auswertung mit Bauteilliste, Kostenrechnung und Empfehlung.

Schritt

Umsetzung und Schulung

Wir setzen um, was sich rechnet. Am Ende steht ein eingerichteter Prozess und ein Team, das eigenständig damit arbeitet. Danach bin ich für Rückfragen erreichbar.

Was Sie nach der Analyse in der Hand haben

  • Eine Liste Ihrer Bauteile mit Bewertung: geeignet, bedingt geeignet, ungeeignet — jeweils mit Begründung
  • Einen Kostenvergleich je Bauteil gegenüber Ihrer heutigen Beschaffung
  • Eine Empfehlung zu Drucker, Material und Arbeitsplatz — oder die Aussage, dass ein Dienstleister günstiger ist
  • Einen Fahrplan: welche Teile zuerst, wer geschult wird, was Sie selbst vorbereiten können

Die Auswertung gehört Ihnen. Sie können damit auch ohne mich weitermachen.

L05Über mich

Konstrukteur, nicht nur Berater

Porträt von David Lengtat
David Lengtat · M.Sc. Maschinenbau

Ich bin David Lengtat, Maschinenbauingenieur (M.Sc.) aus Erlangen. Seit mehreren Jahren führe ich 3D-Druck in Unternehmen ein — zuerst in der Entwicklung eines Industriekonzerns, zuletzt bei einem Maschinenbauer in der Region. Parallel betreibe ich seit 2022 eine eigene 3D-Druck-Fertigung — mit echten Kunden, echten Lieferterminen und allem, was dabei schiefgehen kann.

Dort lerne ich laufend, was in keinem Datenblatt steht: welches Spiel eine Passung im Druck braucht, wie sich Filament bei Luftfeuchte verhält und wie man mehrere Drucker so organisiert, dass Termine halten.

Deshalb rede ich nicht über Möglichkeiten, sondern über Teile, die halten. Und deshalb kann ich ein Bauteil nicht nur bewerten, sondern in Ihrer CAD-Umgebung neu aufbauen.

700+
abgewickelte Bestellungen aus der eigenen Druckerfarm
2
Unternehmen intern an den 3D-Druck herangeführt, davon ein Konzern
M.Sc.
Maschinenbau, FAU Erlangen-Nürnberg, Schwerpunkt Fertigungstechnik
0
verkaufte Drucker — ich bin herstellerneutral und verdiene nichts an Ihrer Beschaffung
L06Referenzen

Aus der Praxis

Zwei Unternehmen, in denen ich den 3D-Druck eingeführt habe — einmal in der Entwicklung eines Konzerns, einmal im Mittelstand, wo ich bis heute Ansprechpartner bin. Die Namen nenne ich nicht, die Zahlen stammen aus den Projekten.

Fall 01

Industriekonzern · Forschung und Entwicklung · 2022 bis 2024

Entwicklung ohne Warten auf externe Teile

  • 2Drucker eingeführt
  • 3Kollegen geschult
  • 100+Bauteile im eigenen Haus gefertigt
Ausgangslage
Die Entwicklungsabteilung ließ Funktionsmuster und Versuchsaufbauten extern fertigen. Das war teuer, dauerte lange und bremste die Entwicklung aus. Wer im Haus für den 3D-Druck zuständig war, war nicht geklärt.
Vorgehen
Mit meinem Einstieg kam ein erster Drucker ins Haus, nach den ersten Erfahrungen auf meine Empfehlung ein zweites, leistungsfähigeres Gerät. Ich habe die Materialien ausgewählt, den Ablauf von der Anfrage bis zum fertigen Teil eingerichtet und drei Kollegen geschult. Viele Teile habe ich selbst konstruiert: Funktionsmuster zur Validierung, Vorrichtungen, Versuchsaufbauten und eine wasserdichte Abdeckung.
Ergebnis
Über 100 Bauteile entstanden im eigenen Haus statt in der externen Fertigung — deutlich günstiger und ohne auf Lieferungen zu warten. Drei Kollegen drucken seitdem selbstständig.
Rolle
Werkstudent in der Entwicklung
Fall 02

Mittelständischer Maschinenbau · Erlangen · rund 120 Mitarbeiter · seit 2025

Vom Einsteigerdrucker zum Werkzeug für Konstruktion und Werkstatt

  • 5Mitarbeiter geschult
  • 200+Bauteile gedruckt
  • −95 %Kosten pro Teil im Beispiel unten
Ausgangslage
Ein günstiger Einsteigerdrucker war vorhanden, wurde aber nur nebenbei ausprobiert — die Teile waren nicht brauchbar. Bauteile wurden extern gedruckt oder meist intern gefräst: aufwendig, langsam und teuer.
Vorgehen
Beratung bei der Druckerauswahl, Beschaffung von Material, Zubehör und Ersatzteilen. Vollständige Schulung von fünf Mitarbeitern aus Konstruktion und Werkstatt. Viele Bauteile habe ich druckgerecht neu konstruiert (Design for Additive Manufacturing) und das Slicing eingerichtet.
Heute
Seit April 2026 bin ich freiberuflich für das Unternehmen tätig. Ich konstruiere Baugruppen und spezielle Druckbauteile, übernehme Slicing, Nachbearbeitung und Rapid Prototyping — und bin intern Ansprechpartner, wenn es beim 3D-Druck hakt.
Ergebnis
Über 200 Bauteile sind gedruckt, darunter spezialisierte Maschinenbauteile und Erweiterungen für Industrieroboter. Teile, die früher gefräst oder zugekauft wurden, entstehen heute deutlich schneller und günstiger im eigenen Haus.
Beispiel aus dem Projekt

Führungstrompete für die Energiekette eines Handlingroboters

Kaufteilca. 100 € Gedrucktca. 5 €

Druckkosten inklusive Material, Strom und Maschinenzeit. Der einmalige Konstruktionsaufwand ist nicht eingerechnet.

L07Fragen

Häufige Fragen

Was kostet das?

Die Potenzialanalyse biete ich zum Festpreis an, Schulungen pro Tag, Konstruktionsleistungen nach Aufwand. Den konkreten Rahmen nenne ich Ihnen im Erstgespräch, sobald ich den Umfang kenne. Ein Angebot erhalten Sie schriftlich, bevor irgendetwas beginnt.

Verkaufen Sie Drucker oder Material?

Nein. Ich habe keine Händlerverträge und erhalte keine Provisionen. Wenn die Analyse ergibt, dass sich ein eigener Drucker für Sie nicht rechnet, sage ich Ihnen das — auch wenn dann weniger Projekt für mich übrig bleibt.

Wir haben schon einen Drucker, nutzen ihn aber kaum. Ist das ein Fall für Sie?

Das ist sogar der häufigste Fall. Meist fehlt nicht die Hardware, sondern ein Ablauf, abgestimmte Slicer-Profile und Konstruktionswissen im Team. Genau da setze ich an.

Brauchen wir überhaupt einen eigenen Drucker?

Nicht unbedingt. Wer nur gelegentlich ein Teil braucht, fährt mit einem Dienstleister oft günstiger. Ein eigener Drucker lohnt sich, wenn regelmäßig Teile anfallen oder es schnell gehen muss — etwa bei Vorrichtungen, die sich mit jedem Produktwechsel ändern. Wo Sie stehen, zeigt die Potenzialanalyse.

Wie belastbar sind gedruckte Teile?

Belastbarer, als viele erwarten — wenn Material, Ausrichtung im Drucker und Konstruktion zusammenpassen. Für Betriebsmittel setze ich meist PETG, ASA oder faserverstärkte Werkstoffe ein. Gedruckte Teile sind zwischen den Schichten schwächer als in der Schicht; das berücksichtige ich schon in der Konstruktion. Kritische Teile erproben Sie vorher als Muster im echten Einsatz.

Warum nur FDM und keine anderen Verfahren?

Weil FDM für fast jeden Betrieb der sinnvolle Einstieg ist: geringe Investition, unkritische Materialien, kein Aufwand bei Arbeitsschutz und Entsorgung. Wenn Ihre Anwendung ein anderes Verfahren braucht — SLS, SLA oder Metall — sage ich Ihnen das und nenne Ihnen passende Dienstleister.

Können Sie in unserem CAD-System arbeiten?

In PTC Creo, Fusion 360 und Autodesk Inventor arbeite ich direkt in Ihren Dateien. Bei anderen Systemen tauschen wir über neutrale Formate wie STEP aus; Zeichnungen leite ich nach DIN ISO ab, sodass sie in Ihre Dokumentation passen.

Wie weit reisen Sie an?

Mein Schwerpunkt liegt in der Metropolregion Nürnberg und in Nordbayern. Darüber hinaus gerne nach Absprache. Vorbereitung und Auswertung laufen remote, vor Ort bin ich für Analyse, Einrichtung und Schulung.

Was passiert mit unseren Daten und Konstruktionen?

Ihre Modelle und Unterlagen behandle ich vertraulich und gebe sie nicht weiter. Eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschreibe ich selbstverständlich — gerne nach Ihrer Vorlage.

L08Kontakt

Schicken Sie mir ein Bauteil

Der schnellste Weg, herauszufinden, ob wir zusammenpassen: Sie nennen mir ein Teil, ich schaue es mir an. Kostenfrei und unverbindlich — Sie erleben meine Arbeitsweise am eigenen Bauteil statt an einer Präsentation.

Das brauche ich

  • Eine STEP-Datei oder Zeichnung — für den Anfang reichen auch Fotos mit Maßen oder eine Handskizze
  • Ein paar Sätze zum Einsatz: Belastung, Temperatur, Umgebung
  • Die ungefähre Stückzahl pro Jahr

Das bekommen Sie

  • Innerhalb von drei Werktagen eine schriftliche Einschätzung
  • Druckbar oder nicht, und warum
  • Empfohlenes Material, geschätzte Kosten und Fertigungszeit
  • Konkrete konstruktive Verbesserungsvorschläge

Dateien schicken Sie nach meiner ersten Rückmeldung per E-Mail — oder gleich an kontakt@lengtat-additive.de.

Direkt
kontakt@lengtat-additive.de
Standort
Erlangen, Metropolregion Nürnberg